Frauen helfen Frauen e.V. Düren
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Jahresbericht 2014

Bewährtes

Auszug aus dem Jahresbericht 2014

(Auf Wunsch erhalten Sie unseren kompletten Jahresbericht über unsere Beratungsstelle.)

Bewährtes

Aufgrund von gleichen Rahmenbedingungen wie im letzten Jahr, konnten wir einige bewährte Aktivitäten beibehalten. So hielten wir an dem regelmäßigen Kreativ– und Entspannungsangebot im Haus fest. Dank einiger Spenden konnten wir sowohl unser Weihnachtsessen außer Haus als auch unsere Sommerfreizeitaktivitäten beibehalten.

Auch unser Nachsorgeangebot konnten wir im gleichen Umfang wieder anbieten und betreuten so 13 Frauen in ihrer eigenen Wohnung neben den Frauen im Haus. Je nach Bedarf stellte sich bei manchen Frauen nach zweimaligem Besuch oder Telefonat heraus, dass kein weiterer Beratungsbedarf bestand. Manche wurden wiederholt kontaktiert oder sie riefen an und baten um Hilfen beim Umgang mit Ämtern, Gerichten, Antragstellung und Erstellung von Bewerbungsunterlagen etc.

Sommerfest 2014 im Frauenhaus

Schon lange hegten wir den Wunsch mal ein Sommerfest im Frauenhaus zu feiern. Dank einer Spende wurde dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. Am 17.9.2014 war es dann soweit: Wir luden die Frauen, die im letzten Jahr bei uns waren und natürlich die Frauen die in diesem Jahr im Haus waren zu einem Gartenfest ein. Ein Gartenpavillon wurde aufgestellt und Biertische. In der Zeit von 15 bis 18 Uhr waren dann ca 40 Frauen und Kinder in unserem Garten. Bei sehr sonnigem Wetter tauschten wir uns mit den Frauen über ihre Erlebnisse mit ihrem neuen Leben aus. Die Kinder konnten Kicker spielen oder mit Bastelarbeiten den Nachmittag gestalten. Es gab neben Fingerfood, kalten und warmen Getränken auch den beliebten marrokkanischen Tee. Es wurden auch neue Freundschaften geknüpft. Schön war zu sehen, welch nachhaltige Wirkung die positiven Beispiele einer neuen Lebensorientierung für die Frauen hatten, die noch auf der Suche nach einem neuen zu Hause waren. Auf jeden Fall eine Erfahrung die wir im nächsten Jahr wiederholen wollen. Zur Durchführung von Ferien– und Freizeitaktivitäten sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen.

Statistik 2014 für das Frauenhaus

Im Frauenhaus Düren stehen insgesamt 15 Plätze, 8 Plätze für Frauen und 7 Plätze für Kinder zur Verfügung. Im Jahr 2014 haben 25 Frauen und 16 Kinder, mit unterschiedlicher Aufenthaltsdauer, im Frauenhaus gelebt. Die Belegungsquote für Frauen lag bei 78,22 %. Im Berichtsjahr mussten wir 29 Frauen wegen Überbelegung ablehnen und 9 aus sonstigen Gründen (es lag keine häusliche Gewalt vor, Drogenkonsum, psychische Erkrankung etc.).

Im Jahr 2014 betrug die durchschnittliche Verweildauer der Frauen im Frauenhaus 91 Tage und war somit um 29 Tage länger als im Vorjahr. Wir führen diesen Umstand darauf zurück, dass im Jahr 2014 zu wenig angemessener Wohnraum, vor allem für alleinstehende Frauen, zur Verfügung stand.

Verbleib der Frauen nach dem Frauenhausaufenthalt

  • 15 Frauen bezogen eine neue eigene Wohnung.
  • Vier Frauen gingen in die alte Wohnung zurück.
  • Eine Frau ging zu Freunden oder Verwandten.
  • Zwei Frauen wechselten das Frauenhaus.
  • Eine Frau ging in eine andere soziale Einrichtung.
  • Von zwei Frauen ist der Aufenthaltsort unbekannt.

 

Zur Altersstruktur der Frauen und Kinder

Alter der Frauen

Anzahl

19 – 25

11

26 – 40

8

41 - 60

6

 

 

Alter der Kinder

Anzahl

bis 5

13

6 - 14

2

über 14

1

 

Staatsangehörigkeit

7 Frauen hatten die deutsche Staatsangehörigkeit. 18 Frauen hatten eine andere Staatsangehörigkeit mit unterschiedlichen Aufenthaltstiteln.

Statistik 2014 für die Beratungsstelle

Im Jahr 2014 hatten wir 70 Meldungen der Polizei, in denen Frauen Opfer häuslicher Gewalt waren. (sog. GIB-Fälle) Zu den Frauen haben wir, meist telefonisch, Kontakt aufgenommen und sie zu einem Beratungsgespräch in die Beratungsstelle eingeladen. 44 Frauen haben wir so telefonisch und / oder persönlich erreicht.

Daneben haben wir im Jahr 2014 110 Beratungsgespräche mit 72 Klientinnen in unserer Beratungsstelle geführt. Weiterhin erfolgten 118 telefonische Beratungen und fünf Mail-Beratungen zu unserem Thema.

Begleitet wurde das Hauptthema Trennung / Scheidung – häusliche Gewalt oft von wirtschaftlichen und sozialen Sorgen.

 

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